Technisches-Zeichnen-Lab
Körper bauen, Volumen berechnen, drei Ansichten ableiten, Dreitafelprojektion üben
Fach
Physiktechnik · 11NF

Bauliste

Baue einen Körper aus Grundkörpern. Der erste ist der Rohling. Jeder weitere wird hinzugefügt oder ausgeschnitten, in der Reihenfolge der Liste. Jeder Körper lässt sich um eine Achse drehen und umbenennen: auf den Namen klicken.

Körper:
Fertig zusammengesetzt:

3D-Ansicht

xyz
Blick:
Gitter:
Drehen: ziehen · Zoom: Rad oder zwei Finger · Achsen: x rot nach rechts, y grün nach hinten, z blau nach oben. Die Achsen beginnen im Ursprung (0, 0, 0), die Gitter liegen in den Koordinatenebenen durch den Ursprung. Die Vorderansicht blickt von vorn, also aus Richtung −y. Zeigen oder Klicken auf einen Körper hebt ihn und sein Feld in der Bauliste hervor, und umgekehrt.

Kennzahlen

Volumen V
–
Oberfläche A
–
Masse m = ρ·V
–
Aufgabe
  1. Berechne das Volumen deines Körpers von Hand: Zerlege ihn in Quader und Zylinder, addiere die Teile, ziehe Bohrungen und Nuten ab. Vergleiche mit der Anzeige.
  2. Gib an, wie schwer der Körper aus Stahl und aus Aluminium wäre.
Kreise sind mit 64 Ecken angenähert; das Volumen liegt deshalb rund 0,2 % unter dem Wert mit π.

Die drei Ansichten nach Projektionsmethode 1: Vorderansicht, darunter die Draufsicht, rechts daneben die Seitenansicht von links. Sichtbare Kanten breit, verdeckte Kanten gestrichelt, Mittellinien als Strichpunktlinie. Gewinde vereinfacht nach DIN ISO 6410: Kerndurchmesser des Bolzens bzw. Nenndurchmesser der Bohrung als schmale Volllinie, in der Achsansicht als Dreiviertelkreis, Gewindeende als breite Linie; verdeckt alles gestrichelt.

Aufgabe
  1. Nenne die Ansicht, in der eine Bohrung als Kreis erscheint, und die Ansichten, in denen sie als zwei Strichlinien erscheint.
  2. Erkläre am 3D-Körper, warum eine Kante gestrichelt ist: Von wo aus schaut man, und was liegt davor?
  3. Schalte die verdeckten Kanten aus und beschreibe, welche Information der Zeichnung dann fehlt.

Zeichne die fehlenden Ansichten mit Maus oder Finger in die Rahmen. Wähle vorher die Linienart. Prüfe zum Schluss mit „Lösung einblenden“.

Zeichnung als PDF

Die drei Ansichten als Zeichnung auf A4 quer mit Rahmen und Schriftfeld, wie das Vorlagenblatt aus dem Praktikum: Linien 0,5 mm und 0,25 mm, Maßstab 1:1, wenn das Werkstück auf das Blatt passt, sonst verkleinert oder vergrößert (steht im Schriftfeld). Maße, die im Übungsmodus „Bemaßen“ gesetzt sind, kommen mit aufs Blatt; verdeckte Kanten und Mittellinien nach den Häkchen im Reiter Zeichnung.

CAD: FreeCAD, STEP und OpenSCAD

FCStd ist das FreeCAD-Format. Beim Export werden Quader, Zylinder, Kegelstumpf, Kugel, Vieleck-Prisma und Rotationskörper zu bearbeitbaren FreeCAD-Objekten (Skizze mit Extrusion oder Rotation, Schnitt und Vereinigung); die mitgelieferten Formen sind facettiert, nach Strg+R (Neu berechnen) rechnet FreeCAD die Grundkörper exakt. Beim Import werden Part-Grundkörper, Boolesche Verknüpfungen, Extrusion und Rotation von Skizzen sowie PartDesign-Aufpolsterung, Tasche und Bohrung zur Bauliste; alles andere (Rundung, Fase, Loft, …) kommt als Netz aus der gespeicherten Form. STEP lesen fast alle CAD-Programme: der Export ist facettiert (Rundungen als 64 ebene Flächen, ebene Teile exakt), der Import erzeugt einen Netzkörper aus Ebenen, Zylindern, Kegeln, Kugeln, Tori, Rotations-, Extrusions- und B-Spline-Flächen. OpenSCAD-CSG enthält die Bauliste als Text; FreeCAD liest es über Datei → Importieren und schreibt es aus der OpenSCAD-Arbeitsbank.

Netze: STL und OBJ

Für Slicer, Netzprogramme und zum Anschauen: STL (binär) und Wavefront OBJ. Importierte Netze werden Körper in der Bauliste, lassen sich verschieben, drehen und mit Grundkörpern verschneiden, aber nicht mehr in ihren Maßen ändern. Maßeinheit ist Millimeter.

Bauliste als Datei

Die Bauliste enthält die Körper mit ihren Maßen und lässt sich später weiterbearbeiten. Sie wird außerdem automatisch im Browser gespeichert.

Technisches-Zeichnen-Lab · Kaspschak · eine Datei, ohne Internet lauffähig. Linienarten nach DIN ISO 128-2, Anordnung der Ansichten nach DIN ISO 5456-2 (Methode 1).